Willkommen zu den Tagebuch-Einblicken in eine der renommiertesten und genussreichsten Ferienregionen der Schweiz.
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Freitag, 3. Februar 2017

Gstaad und die Medien

Tourismus ist ein dankbares Thema. Sei es am Stamm- oder Familientisch, sei es in den Medien. Besonders interessant wird es dann, wenn Meldungen über den ausbleibenden Schnee, über eine konkursite Bergbahn oder über den Lohn vom Direktor von Schweiz Tourismus den nationalen Blätterwald befruchten. Hier fühlt sich dann bald einmal jeder dazu berufen, mitzudiskutieren. Sei es am Stamm- oder am Familientisch, sei es durch Leserbriefe oder sonstige Kommentare auf den Online-Portalen der Mediengesellschaften. Und so nehmen Geschichten ihren Lauf. Aus einer Mücke wird ein Elefant, aus sachlich diskutierenden Touristikern wird ein „Jammeri-Haufen“, usw. Alle haben Freude daran. Die Medienschaffenden freut es, wenn ihre Berichterstattung multipliziert wird, die Leser freuen sich, wenn sie sich in ihrer Meinung bestätigt fühlen und die Touristiker freuen sich, wenn sie im Gespräch bleiben – egal wie.

Video: Fatbikes erhobern die Pisten - SRF 10 vor 10

Auch unsere Destination ist immer wieder im Blickfeld der  Medien. Wir managen die Medienarbeit aktiv und reaktiv, auf jeden Fall professionell. Bei der aktiven Medienarbeit versuchen wir die Medien auf unsere Destination aufmerksam zu machen. Dies betrifft vornehmlich die internationalen Fach- sprich Reisemeiden. Über das ganze Jahr hindurch besuchen uns Reisejournalisten aus der ganzen Welt, um über das Saanenland zu berichten. Selbstverständlich gilt auch hier das Gebot der Pressefreiheit. Dennoch geben wir natürlich unser Bestes, dass diese Journalisten einen unvergesslichen Aufenthalt bei uns geniessen können. Dies stimuliert sie dann im besten Fall zur wohlwollenden, aber immer noch authentischen, Berichterstattung. Im Tourismusjahr 2014/15 führte dieser Aspekt unserer Medienarbeit zu sage und schreibe 40 Millionen erreichten Lesern weltweit. Dafür reisten rund 193 Journalisten ins Saanenland und wurden von uns betreut. Ein Spitzenwert!

Heile Bergwelt mit einem Schuss Glamour – Bild: Markus Grunder, Berner Zeitung

Bei der reaktiven Medienarbeit reagieren wir auf zahlreiche Anfragen zu unserer Destination. Sei es zu Angeboten, Events, Leistungsträgern, prominenten Gästen oder zu unserer eigenen Organisation. Auch hier – sofern es in unserer Hoheit liegt – leisten wir Unterstützung durch unsere Medienstelle. Wir vernetzen Journalist und Interviewpartner, wir stehen selbst Red und Antwort, oder wir lehnen unsere Unterstützung freundlich, aber bestimmt ab, wenn es zum Beispiel um irgendwelche Auskünfte über unsere prominenten Gäste geht. Auch der Bereich der reaktiven Medienarbeit ist für uns von unschätzbarem Wert. Durch kompetente Arbeit und durch das nötige Taktgefühl gelingt es uns meistens, dazu beizutragen, dass die Berichterstattung sachlich und nicht tendenziös daherkommt.

Video (ab Minute 10:46): Heute in Europa - ZDF

Der Januar 2017 war ein guter Medienmonat für uns. Erhielten wir doch zahlreiche positive Feedbacks auf Artikel und Berichterstattungen, welche in der NZZ, in der Berner Zeitung, im zweiten Deutschen Fernsehen oder im Schweizer Fernsehen erschienen sind. Ich danke sämtlichen Medienschaffenden und den weiteren Beteiligten für die konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Gstaad ist parat – Bild: Karin Hofer, NZZ

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