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Freitag, 3. Juni 2016

Winterbilanz 15/16

Logiernächte-Bilanz nach Märkten

Wenn man sich im Saanenland umschaut, stellt man fest, dass der Schnee dieses Jahr ein bisschen länger auf den Berggipfeln verweilt als üblich. Zudem war der Frühling bisher ziemlich wechselhaft, was das Wetter betrifft. Wasser sollte hoffentlich diesen Sommer nicht zu einem knappen Gut werden wie es das letztes Jahr in den Schweizer Bergen der Fall war.

Bei der Mehrheit der Betriebe ist eine leichte Umsatzsteigerung festzustellen

Die Wintersaison endet traditionsgemäss Ende April. Darüber Bilanz gezogen wird im Mai, wenn wir die Übernachtungszahlen erhalten sowie gewisse Umfragen bei den Leistungsträgern analysieren. Erwartungsgemäss liegt die Destination Gstaad Saanenland gegenüber dem Vorjahr im Minus. Stand Ende April 2016 wurden rund 2 % weniger Logiernächte gegenüber dem Vorjahr generiert. Die Direktreservationsumsätze gingen gar um 4 % zurück. Immerhin konnte das Minus in der Hotellerie gegenüber den Monaten Dezember, Januar und Februar dank einem ausserordentlich starken März von – 4.7 % (Ende Dezember 2015) noch auf – 2.0 % verbessert werden. Trotzdem schneidet der Winter 15/16 erneut schlechter ab als der vorherige. Dies war schon im letzten Jahr so. Die klimatisch milden Winter sowie der starke Schweizer Franken lassen grüssen. Die Europäischen Stammmärkte Deutschland, Frankreich und BeNeLux sind regelrecht eingebrochen. Auch der Schweizer Heimmarkt musste einen Rückschlag verzeichnen. Die nachhaltige Wirkung des Frankenschocks dürfte dem Schweizer Tourismus für die nächsten Jahre generell noch einiges an Geduld und Durchhaltewille abfordern. Erfreulich hingegen ist die Entwicklung der Fernmärkte und dies notabene während des Winterhalbjahres.

Eine repräsentative Umfrage bei 20 Hotlebetrieben

Gespannt blicke ich schon jetzt auf die Sommersaison, wenn das alte Steigenberger zum neuen Huus umgebaut wird und deshalb seine Türen bis Dezember 2016 geschlossen hält. Wie sich dies auf die Sommerlogiernächte auswirken wird, werden wir sehen. Es kann ein starkes Minus geben, es kann aber auch bewirken, dass gewisse Gäste für ihren Aufenthalt im Saanenland auf andere Hotels ausweichen werden. Eine repräsentative Umfrage bei 20 Hoteliers lässt vermuten, dass sich der Sommer hinsichtlich deren Übernachtungszahlen positiv entwickeln wird. Hoffentlich tut dies das Sommerwetter auch. Aufgrund des immer kurzfristig werdenden Buchungsverhaltens unserer Gäste, hat dieses nämlich einen grossen Einfluss auf die Entwicklung der Logiernächte.

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