Willkommen zu den Tagebuch-Einblicken in eine der renommiertesten und genussreichsten Ferienregionen der Schweiz.
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Donnerstag, 31. Dezember 2015

Fürs 2016 nur das Beste!

Sonne satt in der absoluten Hochsaison. Ein Traum, wenn da nur nicht die überdurchschnittlich hohe Anzahl Grünflächen an den sonst, um diese Jahreszeit, tief verschneiten Berghängen auszumachen wäre. Stopp! Wir wollen nicht jammern, sondern wir wollen uns freuen. Wir freuen uns an dem bunten und friedlichen Treiben, welches zurzeit im Saanenland herrscht. Während vor einigen Jahren die Bergbahnen noch mit dem Slogan „unsere Autobahnen sind staufrei“ geworben haben, schaffen es diesen Winter die wenigen, aber sehr gut befahrbaren Pisten beinahe in den Verkehrsfunk. Skilehrer berichten mir von einem friedlichen Massenauflauf auf den Pisten. Man geht quasi auf Tuchfühlung. Der rare Schnee bringt Menschen zusammen und leistet einen wichtigen Beitrag zur internationalen Völkerverständigung. Nennenswerte Unfälle sind zum Glück noch keine passiert. Die Wintersportler verhalten sich diszipliniert, sind zufrieden und freuen sich an dem Traumwetter.

Früh am Morgen und man fährt staufrei

Apropos Verkehrsfunk. Vorgestern Nachmittag schaffte es doch tatsächlich unsere Destination in die Verkehrsmeldungen von Radio SRF. Zwischen Saanen und Gstaad kam es infolge des hohen Verkehrsaufkommens zu minutenlangen Wartezeiten für die Automobilisten. Gut, wer da mit dem Rad unterwegs war. Wie beispielsweise die belgische Familie, welche ihre Skier gar nicht erst aus der Dachbox entlud, sondern schnurstracks zum Velohändler fuhren, um sich dort mit coolen Mountainbikes auszurüsten. Sie absolvierten einige schöne Touren und versprachen mir, im Sommer mit ihren Rennrädern wiederzukommen. Crossmarketing at it’s best!

Auch Fatbiken ist in der Destination nach wie vor möglich

In unseren schmucken Dörfern lässt es sich prima flanieren, unsere sonnigen und einladenden (Berg-) Gasthäuser locken mit ihren Terrassen, mit beinahe schon mediterranem Flair. Alle sind happy. Wir, weil so viele Gäste da sind und unsere Gäste, weil wir uns freuen, dass sie da sind. Dies zeigt sich u.a. auch in der Anzahl der Reklamationen, welche normalerweise um diese Zeit bei uns eingehen. Gstaad Saanenland Tourismus hat ja auch die Funktion einer Ombudsstelle für Tourismus-Kritik, welche die Destination betrifft. Die Reklamationen bewegen sich auf Zwischensaison-Niveau, obwohl ein Vielfaches an Gästen vorhanden ist. Und dies ist auch für Nicht-Statistiker ganz einfach erkennbar. Stau auf Pisten und Strassen, Getümmel in der Promenade von Gstaad, Paparazzi überall.

Für einmal nicht der Lauenensee sondern der Schwarzensee, oberhalb Zweisimmen

Ja und zu guter Letzt freuen sich natürlich auch die Boulevard-Medien über das bunte Treiben in Gstaad und über die hohe Promi-Dichte, wie der beispielhafte Beitrag zeigt. Ich bin froh, dass sie ihre Arbeit so gewissenhaft machen und immer haargenau wissen, wer denn nun in Gstaad weilt und wer mit wem auf dem Skilift anbandelt und wer nach einer feuchtfröhlichen Nacht vom Chauffeur abgeholt werden musste. Danke an die Regenbogenpresse! Ohne euch wäre der Markenname Gstaad nur ein Bruchteil von dem was er heute ist.

Das Saanenland tut uns einfach gut, nicht nur unseren prominenten Gästen, sondern uns allen. Diese Erfahrung durfte unlängst auch Xherdan Shaqiri machen. Letzte Woche war er noch auf Kurzbesuch bei uns. Die Energie und die gute Stimmung oben auf dem Berg, setzte er nach seiner Rückkehr in die Premier League in England gleich mit zwei Wahnsinns-Treffern um. Das nennt man Effizienz.

Mit diesen Gedanken rund um das Treiben in der Hochsaison verabschiede ich mich von Ihnen für dieses Jahr. Das Saanenland wird uns auch im 2016 gut tun. Ich danke für ihre Treue zu diesem Blog und wünsche Ihnen und ihren Lieben fürs 2016 nur das Beste!

Weil es so schön war – Party am Lauenensee

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