Willkommen zu den Tagebuch-Einblicken in eine der renommiertesten und genussreichsten Ferienregionen der Schweiz.
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Mittwoch, 23. September 2015

Grüsse vom STM

Schweiz Tourismus lädt ein und zwar zum zweiten Mal in diesem Jahr nach Zermatt. Nach dem Ferientag im April findet diese Tage nun der Switzerland Travel Mart (STM) statt. 480 führende Tour Operators und Medienvertreter aus über 50 Ländern treffen auf rund 360 touristische Leistungsträger aus der Schweiz. Das Marktpotential des STM liegt bei rund 4.6 Mio. Übernachtungen und einem Umsatz von rund CHF 1.2 Mia. Während 2 Tagen werden Destinationen und touristische Produkte vorgestellt, erklärt und schlussendlich verhandelt. Neben dem Business to Business (b2b) wird selbstverständlich auch gelacht, gefeiert, gegessen und getrunken.

Die Herkunftsmärkte haben sich deutlich verändert
Trotz schwierigen Bedingungen für den Schweizer Tourismus ist die Situation nicht hoffnungslos. Im Gegenteil, für den diesjährigen STM setzte sich ST und die Branche die konkreten Ziele von rund 360‘000 zusätzlichen Übernachtungen aus den erwähnten 50 Ländern fürs 2016 bei einem Umsatz von CHF 87 Mio. Man ist sich dabei dem sich verändernden Gäste-Mix voll und ganz bewusst und berücksichtigt dies bei der Analyse der Markt-Trends und dem entsprechenden Ableiten in die Marketing-Strategie.

Markttrends gemäss Schweiz Tourismus
Am diesjährigen STM ist selbstverständlich auch die Destination Gstaad Saanenland mit von der Partie. Zusammen mit dem Grandhotel Park und Vertretern eines neuen Hotelprojekts teilen wir uns das Chalet Nr. 10 im STM-Chalet Dorf mitten in Zermatt.

"heimeliges Chalet-Dorf
Während der 2 Tage ist unsere Agenda voll mit Terminen. Wir wurden regelrecht überrannt mit Anfragen. Dies ist sehr erfreulich, zeigt es doch, dass die Destination gefragt ist. Ein typisches „Verkaufsgespräch“ dauert in der Regel 20 Minuten. Während dieser Zeit ist man stark gefordert, gilt es doch, sich blitzschnell auf die Bedürfnisse des Gesprächspartners einzustellen. Beim „runterleiern“ eines Standard-Programms hat man nämlich in der Regel bereits verloren.

fully booked
Unsere Aktivitäten in den Wachstumsmärkten zeigen übrigens nach wie vor Früchte. Seit rund vier Jahren beteiligt sich auch Gstaad Saanenland Tourismus – nebst einigen Hotels im Saanenland – an einer gezielten Marktbearbeitung in Märkten mit erhöhtem Wachstumspotential. Wir liegen damit auf der Strategie-Linie von Schweiz Tourismus und die Zahlen sprechen für sich. Die währungsbedingten Rückgänge aus den europäischen Kernmärkten können wir zwar auch nicht aufhalten. Sie sind im Tourismusjahr 14/15 ein Fakt. Wir können sie aber teilweise kompensieren. Von November 2014 bis Ende August 2015 konnten Märkte wie China, Golfstaaten, Indien oder Südostasien gegenüber dem Vorjahr erneut stark zulegen. Gegenwärtig liegt man kumuliert rund 44 % über dem Vorjahr, was 6‘291 zusätzlichen Logiernächten oder einem zusätzlichen Umsatz von rund CHF 2.5 Mio. entspricht. Wäre dieses Resultat so nicht erzielt worden, würde die Destination wesentlich stärker im Minus liegen, als sie dies mit aktuell 1.7 % (Stand Ende August 2015) tut.

Tessa in Action (vorne rechts)
Eingangs habe ich erwähnt, dass die Lage für den Schweizer Tourismus nicht hoffnungslos ist. Speziell für das Saanenland möchte ich dies sogar noch unterstreichen. Ein gutes Produkt hat seine Fans. Sämtliche Leistungsträger im Saanenland arbeiten daran, dieses Produkt kontinuierlich zu verbessern. Stimmen die Rahmenbedingungen in Europa, kann der Abgang gestoppt werden. Gleichzeitig liegt in den Wachstumsmärkten noch unglaublich viel Potential für unsere Destination brach. Anlässe wie der STM helfen, diese Potentiale abzuschöpfen. Demzufolge ein grosses Dankeschön an Schweiz Tourismus für die hervorragende Organisation des Anlasses und für ihre tägliche Arbeit, die Märkte für uns zu analysieren, dabei neue Trends auszumachen und diese allenfalls zu verfolgen. Ohne Schweiz Tourismus wäre die Schweizer Tourismuslandschaft ein grosses Stück ärmer und vor allem hilfloser.

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