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Freitag, 17. April 2015

„Mir sind mit em Velo da…..“

Die Stärkung vor dem Start

Was mit einem Wettbewerb anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung von Gstaad Saanenland Tourismus begann, fand heute ihren krönenden Abschluss. Die Rennvelo-Ausfahrt von der glücklichen Wettbewerbsgewinnerin Barbara Kernen zusammen mit MrGstaad. Begleitet wurden die beiden von einer ganzen Armada Helfer, welche dafür sorgten, dass Barbara ohne Mühe und Not das Ziel – das Hotel Arc-en-Ciel – in Gstaad erreichte.

Hochkonzentriert nimmt das Peloton Fahrt auf

Gstaad Saanenland Tourismus und die Gstaad Bike World GmbH nahmen die Genuss-Rennvelo-Tour zum Anlass, um über ihr neustes Produkt zu berichten. Erstmals liegt für das Saanenland und die angrenzenden Gebiete ein sogenanntes „Rennvelo-Roadbook“ vor.

Es bündelt zehn ausgewählte Touren. Ob kurzes Intervall-Training, langes Bergtraining oder gemütliche Tagesausfahrt, für jeden Geschmack und Anspruch sind Touren beschrieben. Die Broschüre enthält zahlreiche Angaben über die Highlights entlang der Strecke, Höhenprofile, Richtungsangaben und Verpflegungstipps. Auf der interaktiven Karte lassen sich die Touren im Detail betrachten und als GPS Datei herunterladen. Jedes Tourenblatt steht im Übrigen zum Ausdrucken bereit.

Ein Beispiel einer Tour aus dem Roadbook

Doch nun zurück zu unserer Tour. Die letzten Tage meinten es gut mit den Rennvelofahrern im Saanenland. Blauer Himmel und Sonne satt, dazu angenehme Temperaturen. Ausgerechnet heute aber zeigt sich der Himmel wolkenverhangen und regnerisch. Für die Equipe „come up, slow down“ ist dies aber kein Grund auf die schweisstreibende Tour zu verzichten. Der Capitain de Route, Markus Zberg, animiert die Fahrerinnen und Fahrer zum Start. Als ehemaliger Radprofi und Vizeweltmeister verbrachte er unzählige Stunden im Sattel und dies nicht nur bei eitlem Sonnenschein. Eine Rennrad-Ausfahrt kann auch bei „schlechtem“ Wetter unheimlich viel Spass machen. Die wichtigsten Rahmenbedingungen für eine solche Fahrt sind dabei, dass die Ausrüstung stimmt und die Belohnung nach der Fahrt eine umso schönere ist. Beide Kriterien konnten am heutigen Tag locker erfüllt werden, wie der nachfolgende „Rennbericht“ zeigt.

Das Feld bleibt mehr oder weniger kompakt

„Schon die ersten paar Kilometer führten hinauf zum Bergpreis „hors catégorie“, dem Dorf Turbach. Das Feld bummelte dabei in Plauderstimmung die steilen Serpentinen hinauf. Nennenswerte Angriffe waren dabei keine zu vermerken. Man liess sich noch nicht in die Karten schauen. Während einem kleinen Zwischenstopp stellte Ruedi Kistler die sog. „First Box“ – ein Pannen-Notfallset für Biker und Rennvelofahrer – vor. Danach führte uns eine knackige Abfahrt über die Bissen und dem Trom hinunter auf die Strasse Richtung Lauenen. Zurück Richtung Gstaad ging es dann über „Gmünte“, dem letzten Tageshindernis. Eine langgezogene, relativ flache, Steigung, welche im grossen Gang gefahren werden kann. Bis dahin konnte sich noch kein Fahrer vom Feld absetzen. Ein Massensprint musste über den Tagessieg entscheiden. Die Sprint-Anfahrer formierten sich auf der Zielgeraden vor dem Hotel Arc-en-Ciel und brachten dabei ihre Sprint-Asse in die bestmöglichste Windschattenposition. MrGstaad machte sich für Barbara Kernen breit und kämpfte dabei um jeden Meter. Auf dem Zielstrich zeigte sich dann, wer noch am meisten Körner in den Beinen hatte. Hauchdünn setzte sich Barbara Kernen auf ihrem E-Bike durch. Die Dame hat damit den Grundstein für ihre Radkarriere gelegt. Bravo!“

Ruedi Kistler erklärt die First Box

In etwa so lief die heutige Mittagspause von MrGstaad & Co. ab. Einzig das Rennfeeling wurde leicht überzeichnet, den der Genuss-Aspekt stand heute eindeutig an erster Stelle. Wir trotzten dem Wetter mit Erfolg und hatten allen einen riesen Spass an der kurzweiligen Tour. Für unsere Leistung wurden wir mit einem delikaten Fitness-Menue von der Crew vom Hotel Arc-en-Ciel verwöhnt. Gestärkt und ausgeglichen nahmen wir am Nachmittag unsere normale Arbeit wieder auf. Doch eines ist gewiss. Die nächste Rennradrunde wartet schon. In diesem Sinne: „ride with passion and keep on cruising“.

Ruedi Kistler (rechts) im Gespräch mit Markus Zberg

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