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Freitag, 20. Februar 2015

Das Tourismusjahr 2013/14

Auch Gstaad hat Topmodels

Wir stecken mitten in der Wintersaison 14/15. Der Start in das neue Tourismusjahr verlief turbulent. Bis weit in den Dezember hinein blieben die Hänge grün und man konnte die klassischen Sommersportarten wie Biken oder Wandern bis kurz vor Weihnachten ausüben. Der grosse Schnee kam dann um den 26. und 27.12.2014. Er sorgte dafür, dass vor allem die BDG AG aufatmen konnte. Die Situation davor war gerade für diese Unternehmung äusserst schwierig. Die allgemeine Unsicherheit über deren Zukunft sowie die wetterbedingten Rahmen-bedingungen zeichneten deshalb einige Sorgenfalten in die Gesichter, auch in jenes von MrGstaad.

Winter 13/14 – die Destination im Kunstfieber

Mit dem Weihnachtsgeschäft waren die Leistungsträger mehrheitlich aber trotzdem zufrieden. Die Zufriedenheit währte jedoch nicht lange. Der Entscheid der Schweizerischen Nationalbank, den Euromindestkurs aufzuheben, löste einen regelrechten „Eurosturm“ aus. Für den laufenden Winter sind die Buchungsstornierungen aus dem Euroraum zwar noch moderat, es fehlen einfach die kurzfristigen Buchungen. Pessimistischer wird die Sommersaison eingeschätzt. Wie bereits angekündigt, wird GST deshalb mit den relevanten Anspruchsgruppen und Leistungsträgern anfangs März eine Diskussionsrunde organisieren. Ziel dabei ist es, Massnahmen vorzustellen, welche von GST und anderen Partnerorganisationen entwickelt wurden. Weiter will man weitere Handlungsfelder definieren, um den starken Schweizer Franken ein bisschen zu schwächen. Allerdings muss hier an dieser Stelle gesagt sein, dass wir nicht über die Mittel und Möglichkeiten einer Nationalbank verfügen. Entscheidend bei dieser Diskussionsrunde wird es aber sein, dass wir eine gewisse Einigkeit über die Grundstossrichtung erlangen. Aktionitis durch Rabatte oder innovative und kreative Massnahmen, welche das Bekenntnis zu Qualität und Leistung unterstreichen? Mein geschätzter Vorgänger Roger Seifritz hat dazu in der aktuellen Hotel- und Tourismusrevue eine Kolumne geschrieben, welche der GST in allen Punkten bejaht. So verurteilt er beispielsweise die zurzeit grassierende „Rabattitis“ und plädiert trotz massivem Druck für unsere Branche für Coolness. Denn nur so lassen sich nachhaltige Handlungsfelder definieren und umsetzen.

Ein neuer sympathischer Werbeauftritt für die Destination

Die in diesem Blog integrierten Fotos stammen übrigens vom vergangenen Tourismusjahr 13/14. Soeben ist der Geschäftsbericht dazu erschienen. Was die Hotel-Logiernächtestatistik betrifft, dürfen wir das stärkste Jahr seit 6 Jahren vermelden. Erneut haben die Logiernächte in der Hotellerie gegenüber dem Vorjahr zugenommen und zwar um satte 8.8 %. Mitverantwortlich für dieses tolle Ergebnis sind mitunter zwei umgebaute und vergrösserte Betriebe, aber nicht nur. Die Zahl der verfügbaren Hotelbetten hat natürlich auch zugenommen, deshalb hat sich die durchschnittliche Betten-Auslastung gegenüber dem Vorjahr leicht verschlechtert. Sie liegt jetzt bei 34.9%. Es muss das absolute Ziel aller Leistungsträger sein, diesen Wert in den nächsten Jahren deutlich zu verbessern. Mehr Informationen zum vergangenen Tourismusjahr entnehmen Sie unserem Geschäftsbericht. Sie sind aber auch herzlich eingeladen, an unserer Hauptversammlung teilzunehmen. Wir konnten einen der wichtigsten Touristiker aus unserem Nachbarland Österreich als Gastreferenten verpflichten. MrTirol und MrGstaad werden garantiert für Unterhaltung sorgen.

Einladung für die Hauptversammlung

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