Willkommen zu den Tagebuch-Einblicken in eine der renommiertesten und genussreichsten Ferienregionen der Schweiz.
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Donnerstag, 19. Juni 2014

GST@Schulreisli

Jetzt ziehen sie wieder durchs Land. Zahlreiche Schulreisen führen unsere Kinder auf Entdeckungstour durch die Schweiz. Mit dem Mitarbeiterausflug wurde diese Tradition in das Erwachsenenalter überführt. Während meiner Lehrzeit als KV-Lehrling Ende der 80er Jahre waren solche Ausflüge in vielen KMU-Betrieben verbreitet. In der heutigen Zeit sind sie jedoch immer mehr von der Bildfläche verschwunden. Die Gründe, welche gegen einen Mitarbeiterausflug sprechen, sind zahlreich. Allen voran wird immer wieder das wirtschaftliche Missverhältnis ins Feld geführt, wenn ein Betrieb für einen Tag die die Schotten dicht macht. Zu Unrecht finden wir vom GST. Deshalb hat es bei uns Tradition, dass wir jedes Jahr einen solchen Ausflug machen.

Die Gründe, weshalb wir an dem „alten Zopf“ Mitarbeiterausflug festhalten sind mindestens so zahlreich wie die Gegenargumente. In einer Gesellschaft, wo die Ich-AG immer mehr Anhänger findet, stärken solche Anlässe das Wir-Gefühl nachhaltig. Ist das Programm dann auch noch so zusammen gestellt, dass es nicht nur um eine reine Konsumveranstaltung (Essen, Trinken und irgendwelche Animationsprogramme) geht, nützt ein solcher Anlass einer Unternehmung weit mehr als man meint. Die Mischung macht den Unterschied und diese ist uns gestern sehr gut gelungen.

In einem Postauto ging es bei strahlender Sonne los durch das Pays d’Enhaut über Bulle hinunter nach Givisiez bei Fribourg. Dort machten wir einen Zwischenstopp bei unserem Partner Scott, an dessen Hauptsitz. Eine interessante Präsentation über die Firmengeschichte und über die Produktephilosophie erweiterte unseren Horizont und schärfte zugleich unser Verständnis für die Fahrrad- und Sportartikelindustrie. Notabene ein wichtiger Zulieferer und Erlebnisgarant in der Tourismusbranche.


Velofassen bei Scott
Eine E-Bike Tour mit den neusten Modellen von Scott führte uns danach bei schönstem Sommerwetter nach Vallamand an den Murtensee. Schweisstreibend war sie nicht die Tour, aber unsere Mitarbeiter lernten das Flow-Gefühl auf diesen Wundermaschinen kennen und schätzen. Somit können sie sich künftig viel besser in unsere Genuss-Gäste versetzen, welche sich an unseren Infostellen nach einer schönen Tour mit dem E-Bike erkundigen.  



Wieviel Akku ist da wohl noch drin?
Im Schloss Vallamand empfing uns dann der Künstler Ted Scapa. Früheste Kindheitserinnerungen wurden wach, als die „Spielhuus-Legende“ uns in eine luftig leichte und kreative Welt entführte. Wir staunten und unsere Herzen machten Freudensprünge über die Tatsache, wie ein Blatt Papier und ein schwarzer Filzstift in jedem von uns den Künstler erweckte. Auch beim GST müssen wir alle hin und wieder zum Künstler werden, wenn es beispielsweise darum geht, mit knappen Mitteln und wenig Zeit, für unsere Region das Bestmöglichste an den Märkten zu bewirken.



Ted Scapa signiert die gesammelten Werke

Auch Ted Scapa war sichtlich gerührt und erfreut über unseren Besuch. Seit vielen Jahren vermietet GST über unsere Plattform eine Ferienwohnung von ihm in Schönried. Als Zeichen der Freundschaft und der Wertschätzung überreichte er uns eines seiner neuesten Werke. Dieses Werk nimmt augenzwinkernd unsere aktuelle Werbekampagne auf und adelt sie mit einer gehörigen Prise Scapa.



Unsere aktuelle Werbekampagne frei interpretiert nach Scapa
Mit vielen Eindrücken und äusserst gut gelaunt kehrten wir am späten Nachmittag zurück ins verregnete Saanenland. Den Abend liessen wir im Landhaus ausklingen, wo uns Manfred Weilguni und sein Team mit ihren kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnten. Für das leibliche Wohl wurde selbstverständlich während dem ganzen Tag ausreichend und sehr bekömmlich gesorgt.

Ich kann den Unternehmungen, welche den Mitarbeiterausflug aus ihrem Effizienzsteigerungs-Programm gestrichen haben, nur einen Rat geben: Führt ihn wieder ein. Der Mehrwert, der dadurch – und zwar auf den verschiedensten Ebenen – erzielt wird ist nachhaltig und effizienter als manch trockene Mitarbeiterschulung im Seminarraum. Kommt noch hinzu, dass man nicht immer ein Programm haben muss, welches einer logistischen Meisterleistung gleich kommt. Letztes Jahr haben wir uns zum Beispiel komplett innerhalb unserer Destination bewegt. Bergbahnfahrend, wandernd und Trottinettfahrend. Die Mischung und die Abwechslung stimulieren das Team und schaffen positive Erinnerungen, welche dann in heiklen Phasen des Unternehmenszyklus abgerufen werden können.

Bei aller Wirtschaftlichkeit, Effizienz, Mehrwert usw. vergesst bitte eins nicht, nämlich das Wichtigste. Der Mitarbeiterausflug soll primär als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung gegenüber dem Team verstanden werden. Unsere Mitarbeiter leisten hervorragende Arbeit und deshalb verdienen sie einen Tag wie diesen. Merci an das gesamte GST-Team, euer täglicher Einsatz ist grossartig!

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