Willkommen zu den Tagebuch-Einblicken in eine der renommiertesten und genussreichsten Ferienregionen der Schweiz.
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Mittwoch, 12. März 2014

Nach der HV ist vor der HV


Gestern Abend fand im gut gefüllten Landhaus in Saanen die 21. ordentliche Hauptversammlung von Gstaad Saanenland Tourismus (GST) statt. Es war meine insgesamt vierte Hauptversammlung, an der ich aktiv dabei sein durfte. Bei meiner ersten Teilnahme 2011 wurde ich als neuer Direktor von GST einem breiten Publikum vorgestellt. Bei den drei nachfolgendenden Hauptversammlungen erläuterte ich dann jeweils den Geschäftsbericht sowie die entsprechenden Jahresrechnungen. Eine Vereins-Hauptversammlung erfolgt in der Regel streng nach Statuten. Der Hauptinhalt besteht darin, dass der Vorstand sowie die Geschäftsleitung Rechenschaft über ihr Tun ablegen. Dieses Tun wird dann im Idealfall von der Vereinsversammlung abgesegnet. Dies war gestern Abend der Fall.

Wir dürfen – was die Logiernächtestatistik betrifft – auf ein gelungenes Tourismusjahr 12/13 zurückblicken. Ich habe an dieser Stelle bereits darüber berichtet. Weitere Kennzahlen aus dem Finanzbereich sowie aus der Marketing- oder aus der PR-Abteilung bestätigen dieses Bild. Für diejenigen, welche gestern nicht live dabei sein konnten, habe ich die wichtigsten Folien meiner Präsentation nachfolgend aufgeführt.
 
  •  Unser Langzeitvergleich zeigt eine positive Tendenz, nachdem man in den vergangenen Jahren seit dem Rekordjahr 07/08 stets an Boden eingebüsst hat.
  • In der Ferienwohnungsstatistik konnten wir das hohe Niveau halten 
  • Der grosse Sprung bei den FeWo ist damit zu erklären, dass in dem betreffenden Jahr die Berechnungsgrundlagen geändert haben. Viele Logiernächte davor wurden nicht korrekt angegeben.
  • In der Hotellerie Statistik ist eine Trendwende in Sicht. Die Talsohle scheint erreicht zu sein 
  • Ein Benchmark der gut tut
  • Eine allgemeine Steigerung im Tourismusland Schweiz ist zu erkennen 
  • Dieser Vergleich soll nicht dazu dienen, sich auf die Schultern zu klopfen trotzdem schadet es nichts, über den Tellerrand hinaus zu schauen 
  • Zudem gibt es Hinweise, wo wir aktuell stehen
  •  Unsere Stammmärkte (CH, D, F, UK und BeNeLux) haben sich grösstenteils von der Eurokrise erholt
  • Unsere neu bearbeiteten Wachstumsmärkte haben erneut zugelegt
  • Hier die einzelnen Wachstumsmärkte noch detaillierter
  • Dieser Vergleich zwischen dem GJ 09/10 und dem GJ 12/13 zeigt deutlich auf, wie sich die Wachstumsmärkte in unserer Destination entwickelt haben.
  • Nebst den Anstrengungen gewisser Leistungsträger wie Hotels oder aber auch dem Glacier3000 hat auch der GST dank den zusätzlichen Marketing-Push-Gelder Anteil an dieser positiven Entwicklung
  • Unsere PR Abteilung betreibt auf der einen Seite klassische Unternehmenskommunikation
  • Auf der anderen Seite wirkt unsere PR-Abteilung flankierend, um unsere Marketing-Zielsetzungen zu erreichen
  • Sie tut dies in der proaktiven und reaktiven Betreuung von zahlreichen Journalisten, welche uns besuchen
  • Diese Folie zeigt sehr interessante PR-Kennzahlen sowie einen Vergleich mit der Ära vor der Zusatzfinanzierung „Marketing-Push“ (2010/11 im Vergleich mit 2012/13)
  • Diese Kennzahlen sind schlicht und einfach beeindruckend

     

  •  Auch das ist GST
  • Wir kümmern uns um touristische Infrastrukturen wie zum Beispiel Winterwanderwege (rund 120 km) oder Grillstellen 
  • Mit unserem Funi-Projekt versuchen wir ein Stück schweizerische Bergbahnpionierleistung, welche durch kluge Köpfe aus dem Saanenland geprägt wurde, für die Nachwelt zu erhalten
  • Unsere zahlreichen Infostellen sind modern und werden von kompetenten Mitarbeitern bedient
  • Sie erhalten dabei Unterstützung durch modernste Technik
 

 Der Ticket- und Warenverkauf konnte um CHF 64’183 erhöht werden, dies durch hervorragend besetzte Top-Events (z.B. Roger Federer am Tennisturnier)
  • Die Kurtaxenerträge haben um CHF 24’000.-  auf CHF 2’696’622  zugenommen, dies dank der Hotel Logiernächte Zunahme von 6.7%
  • Der Marketingsachaufwand betrug CHF 2’128’323  oder CHF 75’345  mehr als im Vorjahr
  • Trotz dem kleinen Verlust von CHF 20’193 konnten Abschreibungen von total CHF  326’388 getätigt werden
  • Der erwirtschaftete Cashflow von CHF 306’193 ermöglicht es, wichtige Investitionen direkt abzuzahlen


Mit diesen paar Folien kann ich nur einen kleinen Einblick in unser Schaffen geben. Die gestrige Präsentation war weit umfangreicher. Wer sich aber ein umfassendes Bild vom GST machen möchte, liest am besten unseren aktuellen Geschäftsbericht. Unsere GST-Welt ist ebenso facettenreich wie unsere Destination. Bunt und vielseitig sind auch unsere rund 40 Mitarbeitenden. Ihnen gebührt ein herzliches Dankeschön für ihre Leistung im vergangenen Geschäftsjahr. Ebenfalls danken möchte ich meiner Geschäftsleitung und meinem Vorstand. Für die kommenden Herausforderungen sind wir gut aufgestellt und ich freue mich bereits jetzt schon auf die nächste, 22. ordentliche Hauptversammlung des GST am 10. März 2015. Wer weiss, vielleicht wird es eine der letzten in der herkömmlichen Form sein? In einem kleinen Ausblick habe ich gestern nämlich auch noch erwähnt, dass GST an einem neuen Destinationsmanagementmodell arbeitet. Sobald dieses Modell spruchreif ist und umgesetzt werden könnte, wird GST darüber informieren.

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