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Freitag, 7. März 2014

... and the winner is ...


„Dank unserem Innovationsgeist sind wir alle mitverantwortlich, dass sich das Saanenland positiv weiterentwickeln kann.“ Mit diesem Satz eröffnete Jürg von Allmen, CEO der Saanenbank, die erstmalig durchgeführte Verleihung des Innovationspreises „Prix de Gessenay“. Er schob gleich noch ein Zitat von Prinz Philip nach: „Innovation hängt ab von Erfindung, daher sollten Erfinder wie die Popstars der Industrie behandelt werden.“

Jürg von Allmen führte alsdann als Moderator durch den Abend. Die Verleihung der Preise in den drei Kategorien „Wirtschaft/Landwirtschaft/Tourismus“, „Gesellschaft/Sport/Kultur“ sowie „Ideenpreis“ war dann Sache des Chefjurors Hans-Ueli Tschanz sowie der diversen Sponsoren. Gastrecht genoss die Veranstaltung im eleganten Saal „Baccarat“ des Gstaad Palace Hotels. Wer mehr über die Preisträger sowie den Juryprozess – als MrGstaad und Präsident vom Verein 2020plus durfte ich ebenfalls in der Jury mittun – erfahren möchte, findet entweder in der offiziellen Medienmitteilung nähere Infos oder dann auf der Homepage des Prix de Gessenay, www.prixdegessenay.ch.


Alle Preisträger zusammen mit dem Erfinder Stefan Heuss
Die Stars des Abends waren nicht nur die Preisträger, sondern alle diejenigen, welche durch ihre eingereichten Ideen oder Projekte am Wettbewerb teilgenommen haben. Stolze 58 Eingaben wurden gemacht. Unsere Erwartungen wurden dadurch bei Weitem übertroffen und in der Jury hatten wir dann reichlich Arbeit, die Unterlagen seriös und sachgerecht zu bewerten. Es gab zahlreiche sehr gute Arbeiten und wir taten uns in der Jury schwer, die Preisträger zu küren. Es liegt somit auf der Hand, dass gerade in der Kategorie „Ideenpreis“ zahlreiche Ideen unbedingt weiterverfolgt werden müssen, auch wenn sie nicht prämiert wurden. Vielleicht gelangen sie ja schon bald in eine Umsetzung und können dann in zwei Jahren – wenn voraussichtlich der nächste „Prix de Gessenay“ stattfindet – als realisierte Projekte in einer der beiden anderen Kategorien eingereicht werden. Liebe Teilnehmer des „Prix de Gessenay“ seht dies als Ermutigung, an eure Idee zu glauben und ein bisschen Risiko auf euch zu nehmen, um die Idee in eine Umsetzung zu bringen!

Heimlicher Star des Abends war Stefan Heuss, bekannt durch die Satiresendung „Giaccobo/Müller“ vom Schweizer Fernsehen. Mit seinen – teils skurrilen – Erfindungen begeisterte er das zahlreich erschiene Publikum. Der Moderator stellte ihm unter anderem die Frage wie man denn Erfindungen erfindet? Stefan Heuss antwortete darauf wie folgt: „Es braucht Inspiration. Die kommt aber nicht einfach so und es bringt auch nichts, auf den grossen Wurf zu warten. Vielmehr muss man es immer wieder probieren, auch wenn man dabei scheitert und nochmals scheitert. Fehler für Fehler bringen einem immer einen kleinen Schritt weiter, bis man dann endlich zum Ziel kommt.“ Jürg von Allmen wollte dann noch wissen, ob schon eine seiner Erfindungen umgesetzt wurde? „Nein, ich habe mich auf Erfindungen spezialisiert, die eben gerade nicht umgesetzt werden. Ich bin bis jetzt damit sehr gut gefahren.“ Das Publikum nahm diese treffende Antwort mit einem grossen Schmunzeln zur Kenntnis.

Nach dem offiziellen Teil der Preisverleihung wurde dann bei einem delikaten „apéro riche“ bis weit in den Abend hinein diskutiert, Ideen ausgetauscht und neue Ideen entwickelt. Ich bin überzeugt, dass einige der Teilnehmer schon jetzt bereits wieder der nächsten Austragung des „Prix de Gessenay“ entgegenfiebern.

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