Willkommen zu den Tagebuch-Einblicken in eine der renommiertesten und genussreichsten Ferienregionen der Schweiz.
Herzlichen Dank für Ihre Kommentare zu gelesenen Artikeln.


Dienstag, 31. Dezember 2013

Mr oder Mrs Gstaad?


In den letzten drei Jahren wurde ich einige Male darauf angesprochen, weshalb gerade ich mich MrGstaad nenne. Da gäbe es doch bei weitem andere Persönlichkeiten, die diesen „Titel“ verdient hätten. Ich nickte dann jeweils anerkennend und demütig und gab unmissverständlich zum Ausdruck, dass sie in gewisser Weise selbstverständlich recht hätten. Schliesslich habe ich an dieser Stelle dem one and only MrGstaad schon bereits letztes Jahr eine Würdigung zukommen lassen. Neben dem legendären Kurdirektor Paul Valentin – er prägte ein gutes Vierteljahrhundert Tourismusgeschichte im Saanenland – gibt es aber auch noch andere Persönlichkeiten, welche Anspruch auf die Bezeichnung „MrGstaad“ haben. Allen voran Gottfried von Siebenthal, der sich in den 90er Jahren wie kein zweiter für eine verkehrsfreie Promenade von Gstaad einsetzte und damals zu Recht von der Presse zum MrGstaad geadelt wurde. Nebst der verkehrsfreien Promenade setzte und setzt sich Gottfried von Siebenthal weiterhin für zahlreiche Projekte zu Gunsten unserer Region ein. Für dieses beispielhafte Engagement gebührt ihm an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Gottfried und Katharina von Siebenthal an der Preisverleihung des
„global innovation award“ in Chicago
 
Es gibt nicht nur zahlreiche Herren, die sich MrGstaad nennen dürfen, auch Damen haben diese Bezeichnung selbstverständlich verdient. Eine von ihnen ist die langjährige Olden-Wirtin Hedi Donizetti, welche den legendären Betrieb während rund 50 Jahren prägte. In dieser Epoche hielten die prominenten und weniger prominenten Gäste Hof im Olden und gesellten sich zu den einheimischen Stammgästen.

Hedi Donizetti (rechts) mit Liz Taylor an einer Party

Nicht MrGstaad, sondern Dandy de Gstaad nennt sich Patrick Walter Tonnerieux. Er ist Journalist und Karikaturist und hat mit seiner Dandy de Gstaad Saga Geschichte geschrieben. Mittlerweile ist sein viertes Werk erschienen und das fünfte ist bereits in Vorbereitung. Darin zu lesen sind amüsante Geschichten über das Saanenland und Interviews mit verschiedenen Persönlichkeiten aus der Region. Monsieur Tonnerieux war zudem auch Ideengeber für die Willkommens-Tafeln „Gstaad Saanenland“, welche an den Hauptzufahrtsstrassen die magische Grenze zu unseren Nachbarregionen zieren.

Das Cover von Band I „le Dandy de Gstaad“

Kehren wir zurück zu den Tourismusdirektoren. Einer der die Bezeichnung „MrGstaad“ wahrlich auch verdient, ist mein Vorgänger Roger Seifritz. Er war es nämlich, der nach einer instabilen Phase den Verein Gstaad Saanenland Tourismus in ruhigere Gewässer führte und damit den Grundstein legte für eine kontinuierliche und zukunftsgerichtete Weiterentwicklung der Destination. Zudem hatte er im Jahre 2009 auch die Idee für diesen Blog-Channel, er nannte ihn praktischerweise MrGstaad. Wohl auch aus dem Grund, dass der Name Gstaad markenrechtlich durch Gstaad Saanenland Tourismus geschützt ist. Damit wird der jeweilige Direktor von Gstaad Saanenland Tourismus zum Gralshüter der Marke und somit automatisch zum MrGstaad. Ist irgendwie naheliegend, oder?

Roger Seifritz ist heute Direktor der Reka

Genug der Diskussionen, wer die Bezeichnung verdient oder nicht. Ich bin sowieso der Meinung, dass wir alle hier im Saanenland den Mr oder die Mrs Gstaad im Herzen tragen sollten, wollen wir noch lange und erfolgreich vom Tourismus leben. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Leser, ein gesundes und erfolgreiches 2014 und herzlichen Dank für ihre Treue zum Blog-Channel MrGstaad.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen


Herzlichen Dank für Ihre Kommentare zu gelesenen Artikeln!