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Dienstag, 11. Juni 2013

Weltcupsieg für Gstaad-Scott!

Die Fahrt mit dem Mietwagen von Edinburgh Airport durch die schottischen Highlands nach Fort William dauerte epische zweieinhalb Stunden. Bei angenehmen 24 Grad und Sonnenschein bot die Landschaft überwältigende Momente.


Fort William ist mit etwa 9.766 Einwohnern die größte Stadt der westlichen schottischen Highlands. Sie liegt am Ufer des Loch Linnhe, am südlichen Ende des Great Glen und war dieses Wochenende Austragungsort für das erste Mountainbike Downhill Weltcuprennen der Saison. Anlass genug, um unserem Team die Ehre zu erweisen. Die Mädels und Jungs legten sich dann auch kräftig ins Zeug und überzeugten mit sportlichen Spitzenleistungen. Allen voran eines der grössten Talente im Downhill-Sport: Noel Niederberger. Er gewann in beeindruckender Manier die Junioren-Konkurrenz. Herzliche Gratulation Noel! You just smoked your competition in the junior category! Diesen Satz habe ich von der Teamwebsite zitiert. Wer sich übrigens einen Eindruck über die Strecke verschaffen will, dem empfehle ich das Video von Claudio Caluori (Teammanager und ehemaliger Spitzenfahrer).

Beeindruckend war auch, wie die Zuschauer am vergangenen Wochenende in Scharen an die Wettkämpfe kamen. Alles in allem waren an beiden Renntagen ca. 25‘000 Zuschauer vor Ort. Nochmals zur Erinnerung: Die beiden Grossstädte Glasgow und Edinburgh liegen beide mehr als zweieinhalb Stunden Fahrzeit entfernt. Fort William liegt weder an einer Autobahn, noch an einer effizienten Bahnlinie. Von Lausanne oder von Bern aus ist man im Verhältnis viel schneller und einfacher in Gstaad und die Anfahrt ist landschaftlich ebenfalls sehr reizvoll.


Viele Zuschauer fanden sich im Zielraum ein, wo sie das Spektakel auf Grossleinwand verfolgten. Ebenso viele begaben sich aber mit der Ben Nevis Gondelbahn zum Startgelände und wanderten dann neben der Strecke zum Ziel hinunter. Dies bescherte der Bergbahn eine schöne Zahl an Frequenzen und das attraktive Mountainbike Angebot fand dadurch Aufnahme in die Wahrnehmung der Besucher. Gleichzeitig stellten die Zuschauer fest, dass in den Wintermonaten an gleicher Stelle ein kleines, aber feines Skigebiet existiert. Cross Marketing at it’s best.



Als Tourismusdirektor darf bzw. muss man manchmal träumen: Mountainbike Weltcup in Gstaad! Quasi die Streif oder das Lauberhorn Rennen des Sommers. Und zwar nicht als Eintagsfliege, sondern als nachhaltiger Event, welcher sich in unseren Reigen der Gstaader Top Events einreiht. Dies funktioniert natürlich nur glaubwürdig, wenn wir diesen Weltcup in eine attraktive Mountainbike Landschaft einbetten können. Wir arbeiten daran und werden weiter darüber informieren.

1 Kommentar:

  1. Träumen darf man, das stimmt!
    Ein solcher Event wäre genial und ich bin der Meinung er hätte auch Potenzial, tolle Idee und unbedingt dranbleiben!

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