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Mittwoch, 29. Mai 2013

Schweizer Ferientag – oder wie das feu sacré nach Bern kam

Als er auf die Bühne des Berner Kursaals trat, ging ein Raunen durch die rund 1500 anwesenden Schweizer Touristiker. Der für seine meist zutreffenden Prognosen bekannte Muotathaler Wetterschmöcker Martin Horat hatte gestern seinen grossen Auftritt und was er verkündete war wie ein Stich in die Herzen der Anwesenden. Der Sommer 2013 wird wohl nicht den Status eines Jahrhundert-Sommers erreichen. Mehrheitlich nass und trüb soll er sein. Erst im Herbst kann die Branche aufatmen. Doch lässt sich mit ein paar goldenen Herbsttagen das Sommerloch aufholen?

Martin Horat im Gespräch mit dem Moderator Kurt Aeschbacher
Nebst den desaströsen Sommerprognosen gab es noch weitere Erkenntnisse am gestrigen Ferientag in Bern. Das Stelldichein der Schweizer Tourismusbranche. Alljährlich finden wir uns in einer anderen Destination ein und erfahren, wie Schweiz Tourismus die Lage analysiert und die Zukunft plant. Ein jeweiliges Motto prägt den Tag. Für dieses Jahr war das Leitthema durch das „le feu sacré“ bestimmt. Das «le feu sacré» im Sinne von Leidenschaft. Wie kann man Leidenschaft im Tourismus erkennen, zulassen und fördern? Eine simple Fragestellung, auf welche aber gestern nicht sämtliche Antworten gefunden wurden.

Wir durften dennoch einen abwechslungsreichen Tag erleben. Dies auch dank charismatischen Persönlichkeiten, wie Herrn Bundesrat Alain Berset oder Mike Müller alias Burri Hanspeter. Eloquent führte Kurt Aeschbacher durchs Programm und Jürg Schmid, Direktor von Schweiz Tourismus, bewies, dass er und seine Crew mit dem nötigen feu sacré unterwegs sind. Ihm und seinem Team gebührt ein herzliches Dankeschön für die hervorragende Organisation des Ferientages sowie für die partnerschaftliche Zusammenarbeit während des ganzen Jahres.

Doch nun zurück zu einem der beliebtesten Themen in der Tourismusbranche: dem Wetter. Es scheint, als würde Petrus noch einen Gang höher schalten, nachdem Martin Horat gestern einen üblen Sommer prophezeite. Doch schauen Sie selbst und werfen Sie einen aktuellen Blick aus meinem Bürofenster. Wir haben heute den 29.5.2013 und es kam in der Vergangenheit schon sehr oft vor, dass nach solchen völlig normalen „Rückschlägen“ dann doch die Sonne Einzug hielt und für einen trockenen und heissen Sommer sorgte. Wetter hin oder her, ich freue mich auf den Sommer 2013 und bin gespannt, was er uns bringen wird.


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