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Montag, 8. April 2013

1986

Zugegeben, mein letzter Blog-Eintrag war ein Aprilscherz, auch wenn sich dieser anscheinend sehr realistisch gelesen hat. Ich erhielt einige Reaktionen per Mail, Telefon oder aber auch persönlich. Eine meiner Mitarbeiterinnen griff sogar zum Telefon und war ausser sich. Unter einem sog. „Superdirektor“ wollte sie den Bettel hinschmeissen. Sie hat es dann zum Glück nicht getan. Leider hatte nur eine Person den Mut, einen Kommentar auf meinem Blog zu hinterlassen. Ein grosses Dankeschön dafür geht an Reto Roundtheworld!

Die neuste Meldung von unserem Partner YB ist jedoch kein Scherz. Schon das zweite Mal seit Beginn unserer Partnerschaft erlebe ich einen Trainerwechsel. Martin Rueda wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt. Für die Zukunft wünsche ich Martin Rueda alles Gute.

Eine weitere Meldung, welche sich in den Reigen der Negativ-Schlagzeilen rund um den Berner Traditionsclub einreiht. Der Club steht nach einer enttäuschenden Saison wieder mal vor einem Neuanfang. Nachdem die furios eingeleitete „Phase 3“ ebenso grandios scheiterte, bleibt auch jetzt kein Stein auf dem anderen. Zu gross sind die Altlasten, zu herausfordernd ist die aktuelle Situation. Das Ziel vom sportlichen Erfolg ist in weite Ferne gerückt. Die Fans lechzen nach Toren, nach Spektakel, nach Kontinuität im Erfolg und erhalten dafür den Auftritt einer mut- und kraftlosen Truppe.

Ich wünsche YB, dass es die laufende Saison mit Würde abschliessen kann. Dass nun endlich Ruhe und Stabilität in die Mannschaft und in den Club kommt. Dass mit „feu sacre“ die kommenden Jahre geplant werden können und weise Entscheidungen dazu getroffen werden. Grosse Ziele, wie Meisterschaft und Cup sollten die Messlatte sein. Der Traditionsclub YB wäre ihrer würdig.

1986, damals wurde YB zum letzten Mal Schweizer Meister und zog die Schweizer Fussballwelt mit Spielern wie Georges Bregy, Robert Prytz, Lars Lunde und Dario Zuffi in ihren Bann. Ich war damals 13 Jahre alt. Heute bin ich 40, zumindest eine „fussballerische“ Ewigkeit ist seither vergangen.


1 Kommentar:

  1. Immer gerne, MrGstaad (kommentieren tut übrigens nicht weh).
    A propos: wer weiss, vielleicht finden die gebeutelten YBeeler mithilfe der Gstaader Höhenluft und Gastfreundschaft früher als vermutet zur Topform zurück. Etwa 150g Alpkäse pro Tag und Spieler sollten reichen. Der ist nämlich der beste der Welt. Ehrenwort.

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