Willkommen zu den Tagebuch-Einblicken in eine der renommiertesten und genussreichsten Ferienregionen der Schweiz.
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Montag, 31. Dezember 2012

Zum Jahreswechsel

Mit dem Titel „Wechselwirkung“ habe ich vor genau einem Jahr den „MrGstaad-Blog“ wiederbelebt. Seither habe ich inklusive dem jetzigen Beitrag 22 Beiträge verfasst. Damit habe ich rund 91 % des Plansolls erreicht. Im Durchschnitt wollte ich zweimal pro Monat Themen wie Tourismuspolitik, Angebotsentwicklung, aber auch persönliche Aspekte aufgreifen, um den Lesern einen Einblick in meinen Alltag zu gewähren. Ich war positiv überrascht, bei wie vielen Lesern dieser Mix auf Anklang gestossen ist. In den letzten 12 Monaten gab es mehr als 9‘500 Zugriffe auf meine Seite. Interessant ist auch der internationale Lesermix, gab es doch Zugriffe aus Ländern wie Deutschland, USA, Russland oder China. Die meisten meiner Leser, nämlich 78 %, kommen aber aus der Schweiz. Im Vergleich dazu liegt unser Anteil an Schweizer Gästen in der Hotellerie bei rund 61.5 % (Geschäftsjahr 2010/11). 

Vor ziemlich genau 12 Monaten war unter anderem auch Madonna bei uns im Saanenland zu Gast. Sie lernte hier bei uns das Skifahren. Es gab damals einen riesen Hype um den Weltstar. Uns hat das natürlich sehr gefreut. Einmal mehr wurde der Name „Gstaad“ in die weite Welt hinaus getragen. Ein Wert für uns alle, den man nicht unterschätzen darf. Auch diesen Winter beehrt uns die internationale Prominenz. Aus Gründen der vielgelobten Diskretion im Umgang mit unseren Gästen, nenne ich hier an dieser Stelle aber keine Namen. Bei Schnee und Sonnenschein, geschützt mit Sonnenbrille und eingepackt in modische Skibekleidung tauchen sie ein in unsere grosse Gästeschar und geniessen ihren Urlaub wie jeder andere auch. Und ehrgeizig wie sie sind, werden sie alle ihr skifahrerisches Können sicher massiv verbessern. Die Wintersportbedingungen sind ja wiederum perfekt dazu. 

Der Direktor von Schweiz Tourismus, Jürg Schmid, sagte unlängst in der Zeitung, dass das 2012 für den Schweizer Tourismus ein Jahr zum Vergessen sei http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/konjunktur/Der-fruehe-Schnee-hilft/story/27785376. Ich teile diese Meinung nicht ganz, natürlich rein auf das Saanenland bezogen. Sicherlich spürten auch wir nach wie vor die schwierige Situation in Europa. Unser Stammmarkt Schweiz hielt uns aber die Treue und die neuen Märkte (Brasilien, Indien, China und Golfstaaten) legten zu. Kommt hinzu, dass die Negativkurve in den europäischen Kernmärkten während der Sommersaison deutlich flacher wurde und wir ein deutliches Plus bei den vermieteten Ferienwohnungen erzielten. Im Moment werten wir von Gstaad Saanenland Tourismus das vergangene Tourismusjahr noch aus. Ausführlichere Informationen gibt es dann Ende Februar, wenn unser Geschäftsbericht veröffentlicht wird.    

Eine Überschrift hat mir gestern in der Sonntagspresse sehr gut gefallen. Frau Professorin Monika Bütler (Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen) hat gefordert, dass Till Eulenspiegel im neuen Jahr unser Vorbild sein soll. Es gäbe zu wenig Ideen und zu wenig kreativen Widerstand. Ein Leitspruch, welcher durchaus auch für die Tourismusbranche in der Schweiz passt. In diesem Sinne, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich Ihnen ein gutes neues Jahr und legen Sie die Till Eulenspiegel Kappe nicht ab, wenn Sie zu uns ins Saanenland in die Ferien kommen.

Prost Neujahr!



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