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Montag, 6. August 2012

Team GB - go for Gold

Nach einer sehr komfortablen und kurzen Anreise via Flughafen Bern und London City Airport traf ich am vergangenen Dienstag in London ein. Die Sonne schien und die Temperaturen waren angenehm kühl. Dieses schon fast hochsommerliche Wetter (für englische Verhältnisse) hielt sich während meines Aufenthaltes ganz passabel. Vielleicht ein- oder zweimal erwischte mich einer der berühmt berüchtigten englischen Regentropfen. Mit einem kurzen Ausflug ins House of Switzerland, www.houseofswitzerland.org, verschaffte ich mir einen ersten Überblick. Beeindruckend was Präsenz Schweiz rund um die Glaziers Hall, www.glaziershall.co.uk, eingerichtet hat. Am nächsten Morgen ging es dann um 05.30 h los Richtung Windsor Castle und Eton Dorney, wo die Ruderwettkämpfe stattfinden. Als bekennender Ruderfan war dies natürlich ein besonderes Highlight für mich. Aber nicht nur für mich, sondern auch für meine drei Begleiter. Allesamt englische Reise-Journalisten (www.esquire.com, www.telegraph.co.uk, www.standard.co.uk) und veritable Ruderexperten. Felice, Peter, Will und ich klatschten dem ersten Gold dieser Spiele für das Team GB (Grossbritannien) entgegen. Heather Stanning und Helen Glover erlösten dann die Nation und auf der Tribüne gab es anschliessend kein Halten mehr. Beinahe beiläufig erlebten wir dann doch das geschichtsträchtige Gold von Deutschland im Herren-Achter. Wieder zurück im House of Switzerland trösteten meine Begleiter mich über die Niederlage von Fabian Cancellara hinweg und versicherten mir, mich bald in Gstaad besuchen zu wollen, um einen schönen Reisebericht über das Saanenland zu verfassen. 

Jahreswechsel oder Nationalfeiertage fernab der Heimat zu feiern, hat immer etwas ganz Besonderes. Auch dieses Mal in London, noch dazu während den olympischen Spielen, war unvergesslich. Einzigartig war nicht nur die Festrede von Bundesrat Didier Burkhalter, sondern vor allem der Nationalitätenmix der Besucher. Nebst zahlreichen Schweizern war die ganze Welt zu Gast im House of Switzerland. Dies zeigte einmal mehr, dass die Schweiz in solchen Momenten nichts von ihrer Sympathie eingebüsst hat. 

Am 2. August durfte ich mit einer Gruppe englischer und indischer Tour Operator Firmen nach Wimbledon. Auf Court 1 erlebten wir die Siege von Andy Murray, Serena Williams, Juan Martin del Potro und dem Mixed Doppel vom Team GB. Sogar der Duke und die Duchesse of Cambridge fieberten mit dem späteren Olympiasieger Andy Murray mit, der mit Nicolas Almagro kurzen Prozess machte. Im Center Court lieferten sich Roger Federer und John Isner einen heissen Kampf um den Einzug ins Halbfinale. Dieses Spiel verfolgten wir zwischendurch auf Grossleinwand sitzend auf dem „Murray Hill“. Am Abend war ich auf einem Empfang von Schweiz Tourismus im House of Switzerland. Zu den geladenen Gästen gehörten wiederum zahlreiche Vertreter von britischen Reiseagenturen. Ich nutzte die Gelegenheit und knüpfte zahlreiche Kontakte, die dem Saanenland mit Sicherheit touristische Wertschöpfung bringen werden.

Ich verliess London am 3. August mit sehr vielen positiven Eindrücken und der Gewissheit, das Saanenland gebührend vertreten zu haben. Was mich an der Organisation der Spiele sehr beeindruckt hat, war die Ruhe und Freundlichkeit, mit welcher die zahlreichen Ordnungskräfte die Besucher zu den Wettkämpfen begleiteten. Alles hat während meinem Aufenthalt geklappt wie am Schnürchen. Der olympische Geist wurde mit grosser Herzlichkeit und Freundlichkeit gelebt. Sei dies durch den Soldaten in Tarnanzug, den Polizisten in Bobby-Uniform oder durch den Volunteer, welcher an einer Strassenkreuzung die Menschenmassen in die richtige Richtung dirigierte.

Inzwischen liegt das Team GB im Medaillenspiegel (www.london2012.com) übrigens auf dem dritten Platz und dies mit 16 Goldmedaillen! Unser Besuch in Eton Dorney war demnach quasi die Initialzündung für einen Medaillensegen. Congratulations UK!

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