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Sonntag, 13. Juni 2010

Ein Quantensprung an Skigebietsqualität

Nun ist es perfekt. Nachdem in den vergangenen Tagen die letzten Hindernisse beseitigt werden konnten, kann die Gondelbahn Rougemont - La Videmanette definitiv auf den kommenden Winter 2010/11 realisiert werden. Die topmoderne Achtergondelbahn bringt nicht nur mehr Bequemlichkeit und einen bedeutend rascheren Zugang ins Skigebiet, sondern auch ein Plus an Sicherheit mit einem neuartigen, erst viermal in Europa angewendeten Sicherheitssystem. Die Bauarbeiten beginnen bereits kommende Woche.


Die neue Videmanette-Bahn ist nur eine der Neuerungen zwischen Gstaad, Saanen und Rougemont, im einzigen den "Röstigraben" übergreifenden Skigebiet der Schweiz. Ebenfalls auf den kommenden Winter neu gebaut wird die Sesselbahn Chalberhöni - Eggli. Dort ersetzt eine moderne Vierersesselbahn mit Hauben die bisherige Zweiersesselbahn. Der Komfort für Schneesportler steigt zusätzlich durch die Verlegung des Ausgangspunktes der Anlage an die Talstation der 2006 neu gebauten Vierersesselbahn Chalberhöni - Les Gouilles. Einige weitere, komplettierende Investitionen im Gebiet sind in den Folgejahren geplant.

Mit den zwei Neubauten gelingt dem Skigebiet westlich von Gstaad ein echter Quantensprung. Die deutlich verbesserte Qualität dürfte sich in zweierlei Hinsicht besonders auswirken. Einerseits werden die Frequenzen zwischen den beiden Skigebietsteilen Eggli und Videmanette wohl deutlich zunehmen. Gerade diese Verbindung wurde bisher durch qualitative Unzulänglichkeiten insbesondere durch das Schneesportpublikum am Gstaader Eggli eher verschmäht. Darüber hinaus dürften die Frequenzen ab dem Einstiegspunkt Rougemont auf die Videmanette ("Gstaader Dolomiten") deutlich zunehmen, da eine der attraktivsten Pisten der Skiregion, mit variantenreichen 1'200 Höhenmeter, rascher und bequemer erschlossen wird. Diese Tatsache wiederum sollte mittelfristig dazu führen, mehr Schneesportler aus dem Raum Fribourg - Bulle gewinnen zu können.

Text: Roger Seifritz

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