Willkommen zu den Tagebuch-Einblicken in eine der renommiertesten und genussreichsten Ferienregionen der Schweiz.
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Dienstag, 15. Dezember 2009

Gstaad goes Kopenhagen

Während sich die Mächtigen dieser Welt in Kopenhagen über Klimaziele streiten, machen wir hier in Gstaad Nägel mit Köpfen. Der letztes Jahr initialisierte Fernwärmeverbund Gstaad Saanen soll im Endausbau 3.3 Millionen Liter Heizöl sparen und weitgehend CO2-neutral funktionieren. Befeuert wird das bereits im Vorjahr in Betrieb gegangene Fernheizwerk mit Holz aus einheimischen Wäldern (v.a. Schlagholz, Fallholz). Dieses wächst nach und das Heizwerk operiert somit vorwiegend CO2-neutral. Die gute Nachricht zum Schluss (währenddessen in Kopenhagen munter weiter diskutiert wird): Kurz vor Weihnachten 2010 sind 40% des Fernwärmenetzes umgesetzt. Praktisch alle grossen Heizenergiekonsumenten der Region sind bereits darin eingebunden und 1.3 Millionen Liter Heizöl werden eingespart.

Mehr Infos:
http://www.ebl.ch/Fernwaerme.51.0.html

Text: Roger Seifritz

Kommentare:

  1. Find ich toll. Wie wird garantiert, dass nicht der ganze Wald abgeholzt wird?
    Jamiroquai

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  2. Der Saanerhof Wirt11. Januar 2010 um 10:53

    Auch wir sind am Verbund angeschlossen auch wenn die Heizkosten höher sind als bei einer herkömmlichen Ölheizung bin ich mir dem Umweltsparpotenzial nicht so sicher. Die Aufbereitung und der Zutransport verschlingt weiterhin viel Energie. Im Gegenzug ist es nicht möglich unser Abfallholz von Umbauten (belastetes Holz) in dieser Anlage zu verbrennen. Dieses wiederum wird weiterhin ins Unterland abtransportiert und dort verbrannt! Es wird keine Verbesserung der Luftqualität entstehen können den unser Verhalten lässt dies nicht zu. Umlagerungen um das schlechte Gewissen zu beruhigen und Öko- Flugtickets sind die neusten Geschäftsmodel um mit etwas Geld zu verdienen dass immer weniger vorhanden ist. GUTE LUFT! Dieses Geschäftsmodel wurde doch schon irgendwie von der UBS kreiert?

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