Willkommen zu den Tagebuch-Einblicken in eine der renommiertesten und genussreichsten Ferienregionen der Schweiz.
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Montag, 27. Februar 2017

Geschäftsbericht Gstaad Saanenland Tourismus


Le Tour; eines der zahlreichen Highlights im vergangenen Tourismusjahr

In meinem Blogbeitrag vom November 2016 habe ich bereits einen ersten Rückblick auf das Tourismusjahr 15/16 gemacht. Insbesondere was die Logiernächteentwicklung betrifft. Unser soeben erschienener Geschäftsbericht beleuchtet nun weitere Themen, in denen Gstaad Saanenland Tourismus involviert war. Er ist ab sofort in unseren Tourismusbüros erhältlich, kann aber auch online eingesehen werden. An unserer Hauptversammlung vom 14.3.2017 im Hotel Wildhorn in Lauenen, präsentieren wir das vergangene Geschäftsjahr unseren Mitgliedern sowie unseren Gästen und Vertretern der Medien.

Sie sind herzlich an unsere HV eingeladen

Wie bereits beschrieben und erklärt, musste die Destination im vergangenen Geschäftsjahr ein Minus hinsichtlich der Logiernächteentwicklung verbuchen. Der Winter war schwierig, die Fernmärkte für einmal keine Erfolgsgaranten und ein grosser Leistungsträger war eine ganze Saison lang wegen Umbau geschlossen. Dennoch ziehen wir ein positives Fazit hinsichtlich der Marktentwicklung. Wir stellen fest, dass das Produkt „Gstaad“ bei Gästen und Meinungsbildnern nach wie vor auf grosses Interesse stösst. Dies belegen bspw. die wiederum sehr zahlreichen Berichterstattungen in den nationalen und internationalen Medien. Weiter stellen wir fest, dass insbesondere in unseren europäischen Quellmärkten gewisse Tendenzen spürbar sind, dass die Nachfrage wieder anziehen könnte. So können wir nachweisen, dass die Nachfrage aus diesen Märkten nach Ferienwohnungsangeboten in der zweiten Jahreshälfte stark zugenommen hat. Dieser Trend setzte sich übrigens auch im laufenden Jahr fort. Auch in den Fernmärkten ist mit einer Erholung zu rechnen, insbesondere die asiatischen Märkte scheinen die Terrorangst überwunden zu haben und buchen wieder vermehrt Reisen nach Europa. Davon wird auch die Destination Gstaad Saanenland profitieren.

Alle Anspruchsgruppen der Region stehen dahinter

Zwei Meilensteine konnten in der Destinationsentwicklung verbucht werden. Mit der Finalisierung der neuen touristischen Destinationsstrategie und der Gründung der Gstaad Marketing GmbH sind der Destination zwei wegweisende Schritte in eine zukunftsträchtige touristische Weiterentwicklung gelungen. Der Umsetzungsbeweis folgt allerdings noch. Hier ist aber nicht nur alleine GST gefordert, sondern sämtliche am Prozess beteiligten Anspruchsgruppen.

Umgesetzte Projekte wie die nationale Magazinbeilage „Unser Gstaad“, die Schneesport Nachwuchsförderung „Deux im Schnee“ sowie die Akquise und Betreuung von neuen Events wie das „Snowbike-Festival“ oder der im 2019 stattfindende Grossevent „Swiss Orienteering Week“ unterstreichen unsere Innovations- und Schaffenskraft. Finanziell bleiben wir stabil und in der Betreuung unserer Gäste sowie den uns übertragenen touristischen Infrastrukturen lieferten wir die gewohnt qualitativ hervorragende Arbeit ab. Gerade die letzt genannten Punkte müssen für die nächsten Jahre genau analysiert werden und entsprechende Handlungsmassnahmen abgeleitet werden.

Deux im Schnee – Skinachwuchs braucht das Land

GST wird anlässlich der nächsten Hauptversammlung ausführlicher über die Zukunft sprechen. Nach den oben erwähnten beiden Meilensteinen geht es nämlich darum, wie sich GST für die kommenden Jahre positioniert und weiterentwickelt. Eine Prioritätensetzung ist hier unumgänglich. Eine Tourismusorganisation kann kein Gemischtwarenladen mehr sein. Sie muss sich ebenso den Gegebenheiten des Marktes anpassen und möglichst die Entwicklungen proaktiv beeinflussen.

Freitag, 3. Februar 2017

Gstaad und die Medien

Tourismus ist ein dankbares Thema. Sei es am Stamm- oder Familientisch, sei es in den Medien. Besonders interessant wird es dann, wenn Meldungen über den ausbleibenden Schnee, über eine konkursite Bergbahn oder über den Lohn vom Direktor von Schweiz Tourismus den nationalen Blätterwald befruchten. Hier fühlt sich dann bald einmal jeder dazu berufen, mitzudiskutieren. Sei es am Stamm- oder am Familientisch, sei es durch Leserbriefe oder sonstige Kommentare auf den Online-Portalen der Mediengesellschaften. Und so nehmen Geschichten ihren Lauf. Aus einer Mücke wird ein Elefant, aus sachlich diskutierenden Touristikern wird ein „Jammeri-Haufen“, usw. Alle haben Freude daran. Die Medienschaffenden freut es, wenn ihre Berichterstattung multipliziert wird, die Leser freuen sich, wenn sie sich in ihrer Meinung bestätigt fühlen und die Touristiker freuen sich, wenn sie im Gespräch bleiben – egal wie.

Video: Fatbikes erhobern die Pisten - SRF 10 vor 10

Auch unsere Destination ist immer wieder im Blickfeld der  Medien. Wir managen die Medienarbeit aktiv und reaktiv, auf jeden Fall professionell. Bei der aktiven Medienarbeit versuchen wir die Medien auf unsere Destination aufmerksam zu machen. Dies betrifft vornehmlich die internationalen Fach- sprich Reisemeiden. Über das ganze Jahr hindurch besuchen uns Reisejournalisten aus der ganzen Welt, um über das Saanenland zu berichten. Selbstverständlich gilt auch hier das Gebot der Pressefreiheit. Dennoch geben wir natürlich unser Bestes, dass diese Journalisten einen unvergesslichen Aufenthalt bei uns geniessen können. Dies stimuliert sie dann im besten Fall zur wohlwollenden, aber immer noch authentischen, Berichterstattung. Im Tourismusjahr 2014/15 führte dieser Aspekt unserer Medienarbeit zu sage und schreibe 40 Millionen erreichten Lesern weltweit. Dafür reisten rund 193 Journalisten ins Saanenland und wurden von uns betreut. Ein Spitzenwert!

Heile Bergwelt mit einem Schuss Glamour – Bild: Markus Grunder, Berner Zeitung

Bei der reaktiven Medienarbeit reagieren wir auf zahlreiche Anfragen zu unserer Destination. Sei es zu Angeboten, Events, Leistungsträgern, prominenten Gästen oder zu unserer eigenen Organisation. Auch hier – sofern es in unserer Hoheit liegt – leisten wir Unterstützung durch unsere Medienstelle. Wir vernetzen Journalist und Interviewpartner, wir stehen selbst Red und Antwort, oder wir lehnen unsere Unterstützung freundlich, aber bestimmt ab, wenn es zum Beispiel um irgendwelche Auskünfte über unsere prominenten Gäste geht. Auch der Bereich der reaktiven Medienarbeit ist für uns von unschätzbarem Wert. Durch kompetente Arbeit und durch das nötige Taktgefühl gelingt es uns meistens, dazu beizutragen, dass die Berichterstattung sachlich und nicht tendenziös daherkommt.

Video (ab Minute 10:46): Heute in Europa - ZDF

Der Januar 2017 war ein guter Medienmonat für uns. Erhielten wir doch zahlreiche positive Feedbacks auf Artikel und Berichterstattungen, welche in der NZZ, in der Berner Zeitung, im zweiten Deutschen Fernsehen oder im Schweizer Fernsehen erschienen sind. Ich danke sämtlichen Medienschaffenden und den weiteren Beteiligten für die konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Gstaad ist parat – Bild: Karin Hofer, NZZ

Freitag, 20. Januar 2017

Eine von uns!


Weiter so, Natalie

An der diesjährigen Tour de Ski hat Natalie von Siebenthal mit einem achten Gesamtrang für das bisher beste Damenresultat aus Schweizer Sicht gesorgt. Uns freut es sehr, dass unsere Botschafterin so gut unterwegs ist. Es freut uns aber noch viel mehr, dass sie in der strengen Weltcup-Saison auch hin und wieder Zeit findet, um uns in unseren Bestrebungen für den Langlaufsport im Saanenland zu unterstützen. Sie tat dies bereits im letzten Jahr, als wir mit ihr die „Natalie von Siebenthal Trainingsloipe“ im Turbach eröffnen durften. Auf den Tag genau ein Jahr später können wir nun mit ihr in unserer Destination eine weitere Langlauf-Produktinnovation lancieren. In Schönried wurde diesen Mittwoch die erste permanente Langlauf Cross Loipe der Schweiz eröffnet. Ein Trainingsparcours, der in etwa mit einem sog. „Pump Track“ für Mountain Biker vergleichbar ist. Er schult die Technik, die Geschicklichkeit und die koordinativen Fähigkeiten und dies mit einem grossen Spass- und Erlebnisfaktor.

Ein grosses Merci an Cornelia Frautschi

Initiiert wurde das Projekt von Cornelia Frautschi vom Skiclub Schönried. Sie hat es dann in Zusammenarbeit mit Gstaad Saanenland Tourismus und der Dorforganisation Schönried auch umgesetzt. Sehr dabei geholfen hat natürlich auch Frau Holle. Der viele Schnee, welcher in den letzten Tagen gefallen ist, hat die Präparation des Parcours wesentlich erleichtert. Dieses Zusammenspiel der Leistungsträger mit den Tourismusinstitutionen ist für eine positive Destinationsentwicklung matchentscheidend. Konstruktiv kommt ein Input von der Basis zur Produktverbesserung, kooperativ wird dieser Input dann umgesetzt. Herzlichen Dank Cornelia für die Initiative, herzlichen Dank dem Team für die erfolgreiche Umsetzung!

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Langlauf boomt, mitunter auch dank unseren Aushängeschildern wie Dario Cologna oder eben auch Natalie von Siebenthal. Immer mehr Gäste entdecken diesen gesunden Sport und sehnen sich nach neuen und innovativen Angeboten inmitten einer Winterwunderlandschaft. Unser Langlaufangebot in der Destination ist vielseitig, umfangreich und absolut schneesicher. Mit dem Gebiet «Sparenmoos» hat man eine 95 prozentige Naturschneesicherheit. Dies wurde während dieser Festtagsperiode mit viel Fleiss und Willen unter Beweis gestellt, als mit einer Restschneemenge eine Loipe präpariert werden konnte. 100 prozentige Sicherheit hat man auf dem Glacier3000, wo in schneearmen Perioden ein Loipenangebot besteht. Trotzdem werden wir uns für die Zukunft überlegen, auch irgendwo im Tal ein schneesicheres Angebot zu entwickeln. Die Nachfrage aus Gästesicht ist dafür vorhanden. Wir prüfen zurzeit die Möglichkeit einer künstlichen Beschneiung und hoffen, dass wir bereits auf die kommende Wintersaison 17/18 mit einer entsprechenden Neuerung aufwarten können.

Für Gross und Klein

Doch geniessen wir momentan das Loipenparadies Saanenland und vergessen wir dabei das Wachsen nicht. Bei diesen kalten Temperaturen eindeutig von Vorteil, wie ich selbst schon erfahren durfte. Wenn Du bei Minus 15 Grad die Ski nicht gewachst hast, kannst Du auch gleich zu Fuss gehen.

Herzlichen Dank für Ihre Kommentare zu gelesenen Artikeln!