Willkommen zu den Tagebuch-Einblicken in eine der renommiertesten und genussreichsten Ferienregionen der Schweiz.
Herzlichen Dank für Ihre Kommentare zu gelesenen Artikeln.


Mittwoch, 25. März 2015

Happy Birthday TFA!

Das schmucke und moderne Kongresszentrum in Mayrhofen

Es war bombastisch, das Feuerwerk vor der Erlebnis-Sennerei Zillertal. Notabene nur eine der Attraktionen anlässlich der Happy Birthday Night des Tourismusforums Alpenregionen (TFA). Stolze 25 Jahre gibt es diese Veranstaltung schon. MrGstaad gratuliert herzlich zu dieser beachtlichen Leistung und wünscht dem TFA viel Erfolg in der Bewältigung der künftigen Herausforderungen. Jeder Anlass dieser Art unterliegt wie jedes andere Produkt auch den strengen Gesetzen des Produktlebenszyklus und es darf für die kommenden Austragungsjahre mit Spannung erwartet werden, wie sich das TFA neu erfindet.

Navigieren in gesättigten Märkten – keine einfache, aber eine spannende Aufgabe

Während wir Touristiker das Feuerwerk bestaunten, sass ein junger Mann (Name der Redaktion bekannt) traurig und verlassen in einer stillen Ecke der Sennerei und sinnierte über seinen Auftritt nach. Kritische Zungen behaupten, dass es womöglich gescheiter gewesen wäre, noch mehr Geld in das Feuerwerk zu stecken, als das man damit einem jungen Kabarettisten einen Auftritt ermöglichte. Über Humor lässt sich bekanntlich streiten. Ganz objektiv betrachtet kann aber festgehalten werden, dass der junge Mann einen sehr glücklosen Auftritt hatte. Höhepunkte des Jubiläumsabend waren ohnehin das gesellige Beisammensein unter Touristikern (ich zähle die Bergbahnvertreter gerne dazu) sowie das ausgesprochen delikate Abendessen rund um die Käsespezialitäten der Region.

Gemütliches Beisammensein in der Erlebnis-Sennerei

Das TFA läuft schon seit vielen Jahren nach dem gleichen Erfolgsmuster ab. Zwei Tage Fachinput durch lehrreiche Referate und Podiumsdiskussionen – MrGstaad war dieses Jahr Teilnehmer einer Podiumsdiskussion. Am dritten Tag finden dann die sog. Forumstouren statt. Dies sind Fachexkursionen, bei welchen meistens bedeutende Leistungsträger der Gastgeber-Destination unter die Lupe genommen werden. In der Regel haben diese dann auch viel zu zeigen, weil sie eben gerade ihren Produktelebenszyklus innoviert oder optimiert haben. So erhält der TFA-Teilnehmer einen praxisbezogenen Einblick in eine Destination.

Graukäse – unbedingt probieren!

Wie bei vielen Veranstaltungen dieser Art steht aber der interkulturelle Austausch unter Branchenkollegen ganz klar auf Platz eins der Bedürfnisbefriedigung. Daraus folgt auch eine ganz bestimmte Eigenheit des TFA. Es ist vor allem ein Stelldichein der Bergbahn- und Skiindustrie. Als Tourismusdirektor ist man ganz klar in der Minderheit. Für mich persönlich kann ich jedoch sagen, dass diese Minderheit sehr wohl auch gut tut, öffnet sie doch den Blick und das Verständnis für die Bergbahnwelt. Kommt noch hinzu, dass man trotz Minderheit nie alleine ist. Auch das weibliche Geschlecht war nämlich spärlich am TFA vertreten. Dies obwohl es in der Branche schon seit Jahren heisst, dass die Berge weiblicher werden müssen. Das TFA hat aber diese Zeichen erkannt und versucht, mit den entsprechenden Programmpunkten und Referentinnen ein Gegensteuer zur IST-Situation zu geben.

Abschliessend eine Auswahl von Zitaten der verschiedenen Referentinnen und Referenten gemäss TFA-Programm:
  • Wir müssen die Motive unserer Gäste kennen, damit wir den semiotischen Köder auswerfen können (Dr. Helene Karmesin)
  • Der heutige Gast ist hybrid geworden und in verschiedenen Milieus zuhause (Fredi Gmür)
  • Auslastung ist nicht gleich Wertschöpfung (Fredi Gmür)
  • Gib dem Gast Ruhe, Zeit, Raum und Sicherheit (Prof. Dr. Harald Pechlaner)
  • Integratives Anspruchsgruppenmanagement ist der Schlüssel zum Erfolg einer Destinationsmanagement-Organisation (Martin Bachofner)
  • You want to be behave as a family in the destination and your kids are the decision makers (Bo Halvardson)
  • A ski resort has to be designed to make a difference, over all it has to be simple for the guest: one brand, one phone number, one website for all services and products (Bo Halvardson)
  • 1. Die Stärken stärken, 2. Die Engpässe wegräumen, 3. Erst dann die Schwächen abbauen (Dr. Roland Zegg)
  • Sich zu 100 Prozent auf die Natur einlassen, ändert unseren zivilisationsgekränkten Lebensrhythmus komplett (Norbert Niederkofler)
  • Ethik und Ästhetik muss man in der Produkteentwicklung zusammennehmen (Norbert Niederkofler)
  • Wir müssen die Menschen dazu motivieren, dass die ursprüngliche und pure Bergphilosophie wieder gelebt wird (Norbert Niederkofler)
  • Wer die Herzen gewinnt, hat mit den Köpfen und den Geldbeuteln seiner Kunden ein leichtes Spiel (Anne Schüller)
  • Alleine nur zufriedene Gäste sind gefährliche Gäste. Was wir wollen sind begeisterte Gäste (Anne Schüller)
  • Im Moment der Wahrheit wollen alle Männer Helden sein und alle Frauen wollen geliebt werden. Kann eine Marke dies spielen, wird sie erfolgreich sein (Anne Schüller)

Donnerstag, 19. März 2015

Der Gewinner heisst…

Eines der Gstaader Topmodels beim Pre-Casting

Mit Spannung darf sie erwartet werden. Die Auflösung des Wettbewerbs, welcher von MrGstaad anlässlich der letzten Hauptversammlung lanciert wurde. Wie heissen sie nun, die drei Gstaader Topmodels? Sina, Tessa und Alpenrose war die richtige Antwort. Fristgerecht wurden 13 richtige Antworten eingereicht. Die Rücklaufquote war erfreulich hoch. Sie lag bei rund 11 % (falsche Einsendungen miteingerechnet). Normalerweise liegt sie bei Wettbewerben zwischen 6 und 15 %. Dies ist ein Erfahrungswert aus vielen Studien zum Konsumgütermarketing.

Die Ziehung des Gewinners fand heute Nachmittag bei frühlingshaftem Wetter auf der Terrasse vom Haus des Gastes in Gstaad statt. Selbstverständlich wurde die Ziehung überwacht, damit diese ihren rechtmässigen Lauf nehmen konnte.

Die Spannung steigt…

Herzliche Gratulation an Barbara Kernen. Sie ist die glückliche Gewinnerin! Nun darf sie sich auf ein gemütliches Genuss-Abenteuer auf dem Rennrad freuen. Die Tour wird im Saanenland und den angrenzenden Regionen stattfinden. Dabei wird sie quasi auf „Rädern getragen“. Zur Seite stehen ihr nämlich während der Fahrt zahlreiche Edelhelfer und Wasserträger. Sicher dabei ist MrGstaad. Weiter wird das Radteam mit möglichst vielen Wettbewerbsteilnehmern ergänzt, welche ebenfalls die richtige Antwort wussten. Die Teilnahme ist natürlich freiwillig, aber eine Dame wie Barbara Kernen lässt man nicht hängen meine Herren!

Es sind dies (in alphabetischer Reihenfolge): Marcel Bach, Hansjörg Beck, Thomas Boo, Ernst B. Frautschi, Hans Frautschi, Thomas Frei, Mike Hauswirth, Thomas Kernen, Ruedi Kistler, Frank Müller, Eric Oehrli und Stefan Walliser. Zudem wird die ganze Equipe selbstverständlich von einem Mannschaftswagen inkl. technischem Support unterstützt – wie es sich für ein Profiteam gehört. Es versteht sich von selbst, dass damit auch die Verpflegung gesichert ist. Wir wollen ja keinen Hungerrast einfangen. Ein sportlicher Leiter wird ebenfalls dabei sein. Wer dies sein wird, soll bis zum Durchführungstag eine Überraschung bleiben.

Gespannt dürfen wir nun dem Frühling entgegen blicken und uns auf ein tolles Rennvelo-Erlebnis freuen! Mehr dazu irgendwann im April oder Mai auf diesem Blog. Wir wollen die Tour ausschliesslich bei schönem Wetter durchführen und sind deshalb punkto Tag und Monat sehr flexibel.

Keep on cruising

Herzlichen Dank für Ihre Kommentare zu gelesenen Artikeln!